Mike's personal blog

Another ubercool s9y blog

Saturday, August 28. 2010

voller Tatendrang

Nach einem dann doch bisschen längeren - mehr oder weniger freiwilligen - Internet Abstinenz melde ich mich auf meinem persönlichen Blog wieder zurück. Dabei fällt mir auf, dass ich gerne den Titel der Homepage ändern würde denn „Mike's personal blog“ ist nicht gerade sehr aussagekräftig – und immerhin handelt es hier um Artikel und Geschichten bezüglich unendliche Weiten und dem Weltraum. Naja, es wird mir schon auffallen wo dies zum verstellen ist. Also frisch aus dem (natürlich wohlverdienten) Urlaub bin ich voller Tatendrang und überlege mir schon welches Weltraum Thema ich als nächstes anpacken werde. Einen recht herzlichen Dank an die Zuschriften und Kommentare, einen besonderen Gruß an den virtuellen Globetrotter Hannes den ich primär von seinem Reise Blog kenne. Somit nochmals ein Dankeschön für die Hilfestellung bezüglich Skype u.a. Zur Information: ich bin jedoch dann letztendlich doch auf Teamspeak umgestiegen – vielleicht hören wir uns demnächst mal wieder? So, das wars mal für heute – bis zum nächsten Mal Euer Mike. Ps: neuer Artikel demnächst.
Posted by Mike Krammer at 19:32
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Friday, July 24. 2009

Vieter Teil - Leuchttürme

Es müssen ungeheure Katastrophen vor sich gehen in diesen geheimnisvollen Quasars — doch sind wir vorläufig noch recht weit davon entfernt, diese Vorgänge einigermaßen zu verstehen. Jedenfalls sind die verhältnismäßig seltenen Gebilde dieser Art wie riesige Leuchttürme im Weltall verteilt. Man kennt bislang nur ein paar Dutzend von ihnen; aber dank dieser Leuchttürme können wir nun in ein weit größeres Raumgebiet Einblick gewinnen, als das mit rein optischen Mitteln möglich war — Quasars sind bis zu fast 10 Milliarden Lichtjahren Entfernung gefunden worden.
Sehr viel zahlreicher als die Quasars sind die noch später entdeckten „blauen Milchstraßen". Bei ihnen handelt es sich nicht um Radiomilchstraßen, sondern um solche, die nur optisch wahrnehmbar sind. In ihrer Helligkeit ähneln sie aber den Quasars und sind infolgedessen ebenfalls noch in sehr großen Entfernungen zu erkennen. Freilich erscheinen sie (ebenso wie die selteneren Quasars) auf den Photoplatten nicht mehr als kleine Lichtflecke von bestimmter Form und Größe, sondern nur noch als Lichtpünktchen — man hatte die „blauen Milchstraßen" (sie waren nämlich schon früher bekannt) für bloße Sterne gehalten: Erst die spektroskopische Feststellung, dass sie sich ungeheuer schnell von uns entfernen, hat erwiesen, dass sie. vorwiegend zu den fernsten uns zugänglichen Bezirken des Weltraums gehören.
Diese neu entdeckten „Leuchttürme" des Weltalls erlauben es uns, mit unserer Beobachtung etwa fünfmal weiter hinauszugreifen, als es noch vor wenigen Jahren möglich schien. Maßgebliche Fachleute sind deshalb zuversichtlich, dass wir im Laufe von vielleicht zehn bis zwanzig Jahren — in angestrengter Forschungsarbeit — dahin kommen werden, das alte, unrichtige Vorstellungsbild Giordano Brunos durch ein besseres zu ersetzen. Damit wären jene großen Fragen gelöst, für welche das Palomarfernrohr, allein genommen, noch immer nicht ausreicht. Wir wollen uns die Fragen, um die es geht, ganz kurz vor Augen halten — denn nur dann können wir wirklich begreifen, warum die neuen Entdeckungen für Astronomen und Physiker so aufregend sind und welchen Aufgaben sich die Astronomie der nächsten zehn bis zwanzig Jahre unter dem Eindruck dieser Entdeckungen zuwenden wird.
Posted by Mike Krammer at 15:41
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Thursday, July 23. 2009

Leuchttürme 3

Die Erforschung der fernen fremden Milchstraßen hat schon vor Jahrzehnten zu einer Entdeckung geführt, die uns verstehen lässt (allerdings ist das erst allmählich klar geworden), wieso der Nachthimmel trotz der Vielzahl der Sterne schwarz sein kann, was wirklich keineswegs selbstverständlich ist. Wir wissen heute, dass sich das Gesamtsystem der Milchstraßen im Weltall ständig ausdehnt — die fernen Milchstraßen laufen von uns fort, und zwar um so rascher, je ferner sie sind. Tiefgründige mathematische Betrachtungen haben neuerdings den Beweis erbracht, dass gerade durch diese „Fluchtbewegung" die Schwärze des Nachthimmels zustande kommt.
Schon hieraus geht hervor, dass wir keine Aussicht haben, einfach in einem kühnen Aufschwung der Phantasie — wie Giordano Bruno es versuchte — zu erkennen, wie das Weltall als Ganzes nun wirklich beschaffen ist. Wir müssen uns vielmehr anstrengen, es in eindringlicher, mühsamer Forschungsarbeit zu ergründen.
Dazu aber ist es nötig, in ungeheure Ferne vorzudringen; wir müssen Sternsysteme unserer Beobachtung zugänglich machen, die noch weiter als 2 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt sind. Hierin hat uns die nach dem zweiten Weltkrieg entstandene Radioastronomie entscheidend geholfen. Die großen Radargeräte der heutigen Astronomie sind gewissermaßen „Augen", mit denen wir statt sichtbaren Lichtes elektrische Kurzwellen „sehen" können; und da viele Gebilde des Weltalls tatsächlich elektrische Kurzwellen ausstrahlen, sind sie für die neuen Augen der Radioastronomie „sichtbar".
In der Hauptsache handelt es sich um fremde, ferne Milchstraßen — zwar ist die Kurzwellenstrahlung bei der Mehrzahl der Milchstraßen nur gering; eine kleine Minderheit aber hat die Eigenschaft, sehr kräftige Kurzwellenstrahlung auszusenden. Diese besonderen Milchstraßen — die „Radiomilchstraßen" — sind für die Radar-Großgeräte deutlich zu erkennen; und sie lassen sich sogar dann noch wahrnehmen, wenn sie so fern liegen, dass sie vom Palomarfernrohr nicht mehr erfasst werden. Bis heute hat man schon Tausende derartiger Radiomilchstraßen aufgefunden; die Astronomen sind mithin dabei, ihre Beobachtungen über die Reichweite des Palomarfernrohrs hinaus auszudehnen.
Erst in den letzten Jahren aber wurden jene ganz besonders rätselhaften Milchstraßen entdeckt, für welche sich die Bezeichnung „Quasars" eingebürgert hat. Es handelt sich ebenfalls um Radiomilchstraßen, aber mit der besonderen Eigenschaft, dass sie eine noch etwa hundertmal stärkere Kurzwellenstrahlung abgeben als die große Mehrzahl der Radiomilchstraßen. Gleichzeitig erscheinen sie auch optisch ungewöhnlich hell.
Posted by Mike Krammer at 01:30
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Tuesday, July 21. 2009

Leuchttürme 2

Fortsetzung vom ersten Teil ...

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Posted by Mike Krammer at 14:55
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Friday, July 17. 2009

Leuchttürme – Teil 1

Als Kopernikus seine berühmte Lehre begründete, dass sich nicht die Sonne um die Erde bewegt, sondern umgekehrt die Erde die Sonne umläuft, beschränkte sich das Forschungsfeld der Astronomie noch auf das Planetensystem unserer eigenen Sonne.

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Posted by Mike Krammer at 15:56
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